Ringelblume ( Calendula officinalis )

Ringelblume

Auch die Heilpflanze des Jahres 2009 findet seit 2 Jahren ihren Platz auf unseren Feldern.
Die Ringelblume ( Calenula officinalis ) ist eine alte Zier- und Heilpflanze und gehört zu den Korbblütengewächsen. Sie gedeiht auf praktisch fast allen Böden, wird bis ca. 50 cm hoch, und fehlt wohl in keinem Garten. Verwendung finden bei der Ringelblume die Blüten und Samen.
Die Blüten werden gepflückt und getrocknet bzw. frisch verarbeitet. Ringelblumenblüten eignen sich zur Herstellung von Tee und Auszugsölen.
Das fette Öl der Samen wird vor allem wegen des Anteils von ca. 50 - 55 % Calendulasäure (C 18:3) gewonnen. Calendulasäure findet vor allem in der Pharmazie, sowie zur Herstellung wasserabweisender Anstriche Verwendung.
Die Pflanzen bilden drei Formen von Früchten - Haken-, Flügel- und Larvenfrüchte. Die Problematik im Anbau besteht in der ungleichmäßigen Abreife der Samen und dem Durchwuchs in der Folgekultur. Eine sofortige Reinigung nach dem Drusch ist erforderlich, um grüne Pflanzenteile unverzüglich zu entfernen.

Ölgehalt

ca. 40 - 45 %

Calendulasäure

ca. 50 - 55 %

Palmitinsäure

ca. 3 - 4 %

Stearinsäure

ca. 2 - 3 %

Ölsäure

ca. 6 - 10 %

Alpha - Linolensäure

ca. 28 - 30 %

Gamma - Linolensäure

ca. 2 - 3 %

Samenstand
Ringelblumensamen
Ringelblumenernte

Heilpflanze des Jahres 2009 !

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